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Vortrag "Patientenverfügung & Vorsorgeauftrag" am 5. Februar

19.00 Uhr, Gemeindesaal Nassenmatt, Aesch

 

Ich bestimme! Mein komplettes Vorsorgedossier

 

Was tun, wenn ein Unfall, eine schwere Erkrankung oder gar der Tod eintrifft? Wie kann ich sicherstellen, dass mein Umfeld nach meinem Wunsch handelt und Entscheide in meinem Sinne trifft? Wie kann ich diese Entscheidungen mitbestimmen und für meine Angehörigen einfacher machen? Über 120 Interessierte folgten der Einladung des Frauenverein Aesch ZH zu einem Vortragsabend mit Walter Noser, Sozialarbeiter, Redaktor und Berater im Beobachter Beratungszentrum.

Das Interesse am Vortragsabend war gross und lockte über 120 Interessierte in den Gemeindesaal Nassenmatt in Aesch ZH. Während eineinhalb Stunden ging Walter Noser auf den Vorsorgeauftrag, die Patientenverfügung und den Erwachsenen­schutz ein. Er gab Einblick in die rechtlichen Grundlagen, zeigte auf, welche Instrumente jedem Einzelnen zur Verfügung stehen und wie diese richtig einzusetzen sind, damit jeder selbstbestimmt seine Zukunft festlegen kann. Er erklärte, welche Bereiche damit abgedeckt werden können, wies aber auch darauf hin, wo sie problematisch sind und worauf zu achten ist, damit keine Widersprüche entstehen.

Was will ich wirklich

Durch Beispielen des Referenten oder durch Hinweise aus dem Publikum ging Walter Noser auf konkrete Fälle ein. „Machen Sie sich Gedanken, was Sie wirklich wollen, was Ihnen wichtig ist. Schreiben Sie diese Punkte auf.“ riet Walter Noser den Anwesenden. Damit helfe man den Angehörigen, welche in die Situation kommen für uns entscheiden zu müssen.

Grundsätzlich ist alles durch das Gesetz geregelt

Erstaunt zeigten sich die Anwesenden über die Aussage von Walter Noser, dass Patientenverfügung und Vorsorgeauftrag im Grunde genommen nicht nötig seien und dass von Seiten des Gesetzes bereits alles geregelt sei und zurzeit diese Thematik zu sehr hochgespielt werde. Einen Vorsorgeauftrag empfahl der Referent vor allem bei komplexen Vermögensverhältnissen. Bei der Patientenverfügung wies er darauf hin, dass sich diese bei einer Krankheit mit tödlichem Verlauf empfehle und dabei auf den spezifischen Krankheitsverlauf abgestimmt werden sollte.

Für die Anwesenden ein aufschlussreicher und spannender Abend.

Astrid Heinrich, Aesch

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