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Frauenvereins-Reise

am 27. Juni

 

 

Frauenvereinsreise am 27. Juni 2013

Gut gelaunt stiegen am Morgen 31 Frauen ins Postauto - ins Postoldie. Unser Fahrer, Hans Mosimann weiss immer viel über die Gegend zu erzählen, über die Geschichte der Ortschaften, der Kirchen, den Schlösser und es ist spannend ihm zuzuhören. Unser Ziel war der Kanton Solothurn. Ueber Bremgarten fuhren wir in Mägenwil auf die Autobahn nach Rotrist. Bei Aarburg überquerten wir die Aare Richtung Gäu (ein Bezirk in Kt. Solothurn). Im geschichtsträchtigen Gasthaus Sonne in Niederbuchsitten - es ist seit über 400 Jahren in Familienbesitz - gab es Kaffee und Gipfeli. Durch die Klus von Balsthal ging es nach Mümliswil.

 

In der ehemaligen Kammfabrik Walter ist das Museum haarundkamm untergebracht. Es zeigt einerseits die Kämme aus der Fabrikation und andererseits gibt es einen Film über die Entstehung der Fabrik und das Handwerk des Kammmachers. Zu sehen gibt es die verschiedensten Kämme: Frisierkämme, Läusekämme, Zierkämme, Steckkämme; Kämme aus Holz, aus Horn, aus Schildpatt (Rückenpanzer der Karettschildkröte), aus Zelluloid; Werkzeuge aus den ersten Tagen der Kammmacherwerkstatt.


Der Film zeigt die Geschichte der Kammmacherwerkstatt, der Fabrik, den Untergang des Unternehmens - die Konkurrenz aus dem Ausland war zu gross. Auch ist der letzte Mümliswiler Kammmacher bei der Arbeit zu sehen.


Für das Mittagessen fuhren wir in die oberen Wechten - ein Berggasthaus in 1020m ü. M. - es war steil und die Strasse oftmals nicht viel breiter wie das Postauto. Oben staunten wir: was, hier sind wir herauf gefahren! Die Aussicht war wunderschön, nur die Berner Alpen haben sich nicht gezeigt, da es doch bewölkt war.


Nach dem feinen Mittagessen schien dann doch noch die Sonne und es gab ein Gruppenfoto mit Postauto.


Die Nachhausefahrt war wieder speziell: hinab nach Mümliswil, hinauf auf den oberen Hauenstein nach Langenbruck, durch die Teufelsschlucht hinunter nach Hägendorf. Die Strassen waren schmal, dank des Postautohornes kamen wir überall durch, wenn es denn überhaupt einmal Gegenverkehr gab. Weiter ging es auf der linken Seite der Aare auf der Landstrasse nach Olten - Gösgen - Erlinsbach nach Auenstein. Im Restaurant Burehus genossen wir Kaffee und Dessert mit Ausblick auf das Schloss Wildegg.


Zurück über Mellingen - Bellikon - Mutschellen sind wir zufrieden etwas nach 6 Uhr in Aesch angekommen.


Anne Bretscher
 

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