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Besuch Bruno Weber-Park

An einem strahlend schönen Tag durften wir heute Nachmittag - in einer kleinen Gruppe von 9 Frauen und zwei Herren - im Skulpturenpark von Buno Weber in eine Fantasiewelt eintauchen, die aussergewöhnlich ist und den Besucher, resp. uns alle, ungemein beeindruckt und fasziniert hat.

Eine Hirschenallee führt zum Eingang des Parks, wo wir von einem sympathischen, jungen Führer begrüsst wurden. Zuerst galt die Aufmerksamkeit einem überragenden Eulenturm und daneben einem weiteren mit einem sogenannten Eulenbaby. Sehr schnell wurde einem bewusst, dass man sich wie auf einem anderen Planeten befindet. Es ist eine Märchenwelt der besonderen Art, die sich einem offenbart und tatsächlich zum Träumen und Schwärmen verleitet.
Unzählige, in Beton gegossene Objekte in Form von phantasievollen Urwesen, Pflanzen, exotischen Schönheiten und Fabeltieren, zum Teil verziert und verkleidet mit farbenfrohen Ornamenten aus Mosaik, laden uns ein zum Verweilen, Staunen und Bewundern.

Ein Königsstuhl, in Form eines Fantasievogels, soll die Bedeutung haben, dass wir alle auf gewisse Weise Könige sind und sich daher jeder als solcher fühlen darf, der sich auf diesen Thron setzt. Eine philosophische Ansicht, mit der wir uns gerne anfreunden wollen!!
Der Hauptplatz wird gesäumt von zwei immens hohen, geflügelten Hunden, die uns einladen, sie auf ihrem Rücken zu begehen. Von diesem holprigen Weg, der auch als Aussichtspunkt über das 20' 000 m2 Areal dient, werden einem die unglaublichen Dimensionen dieser zwei, fast etwas furchterregenden "Getiere" bewusst.
Unser Rundgang führt weiter in den Wald, der wiederum von skurrilen Kreaturen und Skulpturen bewohnt wird. Diese lassen uns, umgeben von "Natur Pur" , nun tatsächlich in eine spannende, mystische Welt , fernab von der realen Aussenwelt., eintauchen.
Auch das unglaubliche, märchenhafte Haus von Bruno Weber und seiner Familie lässt unserer Phantasie freien Lauf und wir sind einmal mehr beeindruckt von der Vielfältigkeit dieses einmaligen Kunstwerkes. Ein verspieltes Traumschloss, das uns zu kindlichen Schwärmereien verleitet und uns vielleicht sogar an unser zartes Kindesalter erinnert.
Fasziniert verlassen wir den Paradiesgarten, den Kopf voller Eindrücke dieser Gegenwelt, die Kunst und Kultur vereint, und versuchen in gemütlicher Kaffeerunde in Dietikon in den Alltag zurückzukehren.

Dieser Kulturnachmittag war unbestritten grossartig. Bruno Weber ist für wahr ein Ausnahmekünstler, ein Realist und Architekt seiner Träume. Er hat tatsächlich eine Oase des Verspielten erschaffen. Wir danken ihm, dass wir für eine kurze Zeit seine Traumwelt entdecken durften und unsere, vielleicht insgeheimen, unbewussten Träume mit seinen Traumgestalten vereinen konnten. Möge es uns doch gelingen, gelegentlich unsere eingeschlummerten, kindlichen Gefühle wieder zum Leben zu erwecken und vor unserem geistigen Auge fantasievolle Bilder auftauchen lassen, um dem grauen Alltag zu trotzen und somit zu entfliehen.

Bericht von Isabelle Letsch

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