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Abendrundgang im Zoo am 5. Oktober

18:30 - 20:00 Uhr

 

Tierwelten statt Einzelkäfig

 

Der Zoo von einst hat mit dem Zoo von heute nur noch wenig gemein. Darüber waren sich die 25 Mitglieder und Freunde des Frauenverein Aesch anlässlich des Abendrundgangs im Zoo Zürich einig. Der Tierwärter ist heute ein Tiermanager, präsentiert werden ganze Tierwelten und keine Einzelkäfige und statt vom simplen Anschauen, spricht man heute vom Crossviewing.

Mit Begeisterung und viel Fachwissen führte Christoph Rohrer vom Zoo Zürich während 1.5 Stunden durch einen Teil des Zoo Zürich und vermittelte den Teilnehmenden viele interessante Hintergrundinformationen. So sind die Flamingos sehr emanzipiert und das beste „Elternpaar“ bei ihnen besteht aus zwei Männchen. Die beiden kümmern sich am intensivsten und fürsorglichsten um die Kleinen, die unter einer Wärmelampe ausgebrütet wurden und erst nach dem Schlüpfen ins Gehege kommen. Auch haben Bären manchmal Rückenprobleme und brauchen Hilfen am Baum um ihnen das Klettern zu erleichtern. Und wussten Sie, dass die Zunge des Ameisenbären 1 m lang ist und ihm das Futter deutlich besser bekommt, wenn dem Futter Erde beigemischt wird?

Christoph Rohrer zeigte auf, wie in den Tierwelten verschiedene Tierarten themenspezifisch zusammengebracht werden und damit das Leben im einzelnen Gehege viel spannender wird. Die Tiere haben Konkurrenz beim Futter, es muss mehr aufgepasst werden und gleichzeitig wird ein kleiner Teil der ursprünglichen Umgebung der Tierarten nachgebildet. Mit thematischen Ausstellungen würden die Besucher sensibilisiert und informiert, so Rohrer. Zurzeit sei das Thema „Tierhandel“ mit verschiedenen Schwerpunkten quer durch den ganzen Zoo präsent, da Tierhandel immer noch ein sehr grosses Problem beim Artenschutz sei. So werde beispielsweise die seltene Blauflügelara mit bis zu CHF 100‘000 pro Stück gehandelt. Ein solches Tier wurde verbotenerweise auch schon privat in Zürich gehalten, von der Polizei entdeckt und konfisziert.

Von seiner besten Seite zeigte sich der Amur Tiger den Besuchern. Im Halbdunkeln patrouillierte er in seinem grosszügigen Gehege auf und ab und sein eindrückliches Gebrüll liess die Luft erzittern. Der Zoo Zürich in einer Kleingruppe beim Eindunkeln unter kompetenter Führung – ein eindrückliches Erlebnis.

ah

Zoo

 

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