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Vereinsreise zum Erlebnisgasthof Schnuggebock am 23. Juni

 

Reisen – Entdecken – Jodeln – und mehr …….


Voller Erwartungen trafen wir uns um 08.00 auf dem Gemeindeparkplatz. „Erlebnis Waldegg Schnuggebock“, ein Jodelkurs und Talerschwingen war angesagt. Ein spannender Tag erwartete die 26 Frauen.
 

Unsere Fahrt mit dem Car führte uns über das Toggenburg nach dem appenzellischen Teufen. Zwar zeigte sich die Sonne am Vormittag nur wenig, trotzdem erlebten wir wunderbare Stimmungen entlang des Zürichsees und durch die schmucken Ortschaften des Toggenburgs und des Appenzellerlandes. Auf dem Ricken, im Gasthof zum Schweizerhaus machten wir Halt und wurden mit Gipfeli und Kaffee verwöhnt. Danach ging es weiter, durch die imposante Wasserfluh über Herisau nach Teufen. Unsere Chauffeuse, Erika Brumann, fuhr uns sicher über den schmalen Weg zum Schnuggebock. Eingebettet im Dreieck Bodensee, Fürstenland und Säntis, liegt das «Erlebnis Waldegg» auf 990 Meter über Meer.
 

Vor dem Mittagessen konnten wir die Waldegg erkunden. Unglaublich, was da alles zu sehen war. Einige von uns stürmten direkt in Tante Emmas Ladebeizli und reservierten sich ein feines Holzofengebäck oder kauften von den nostalgischen «Zockerbölle». Andere wiederum genossen die schöne Aussicht und spazierten über den Kinderspielplatz zum Streichelzoo. Einige bewunderten den Pfau, welcher sich stolz mit seinem Rad präsentierte und wieder andere sahen sich im Kräutergarten um. 

Dann ging es zum Mittagessen. Im ganzen Haus wird Nostalgie gross geschrieben. Wir wurden in eine andere Zeit versetzt und staunten über die vielfältig gestalteten Räume, den Service und das feine Essen nach Grossmutters Art. Für Unterhaltung hat ein Hackbrettspieler mit seinen Klängen und Appenzeller-Witzen gesorgt. 
 

Ein besonderer Höhepunkt war der Jodelkurs am Nachmittag. Bruno Inauen, Dirigent von verschiedenen Jodelchören, hat uns vor dem Restaurant empfangen und auf einen nahe gelegenen Hügel geführt. Einen Naturjodel sollen wir lernen. Im Kanton Appenzell Innerrhoden bezeichnet man die Naturjodel als «Ruggusserli», im Ausserrhodischen als «Zäuerli». Nach einer kurzen Einführung in die Geschichte des Naturjodels und einigen interessanten Informationen über die Appenzeller Tracht, ging es dann mit gemischten Gefühlen ans Singen. Bruno war überzeugt, dass wir nach diesem Kurs ein dreistimmiges Zäuerli singen können. Die Melodien wurden wie üblich ohne Noten eingeübt, was für uns recht ungewohnt war. Wir haben jedenfalls fleissig gesungen, geübt und auch viel gelacht. Mit der Unterstützung von Bruno haben wir am Ende des Kurses dreistimmig gezäuerlet und wurden von Talerschwingerinnen unterstützt. Bruno hat uns das Jodeln und Talerschwingen in einer guten humorvollen Art näher gebracht. Wir waren begeistert und hätten noch lange singen mögen, mussten aber unsere Heimreise antreten. Im Reisebus servierten uns die beiden Organisatorinnen, Theres und Evelyn Ramseier ein Getränk und ein Appenzellerbiberli. Vielen Dank den beiden für die tolle Organisation. Uns hat’s gefallen. Es war ein fröhlicher, erlebnisreicher Tag. 
Susi Kobler
 

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Reisebericht Limmattaler

150623 Vereinsreise 01

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